Animorphs Re-Read

Animorphs Re-Read

Animorphs. Neben Harry Potter die Buchreihe, die mich in meiner Jugend begleitet hat und vielleicht sogar am meisten beeinflusst. Nichts hat mich so begeistert, wie die Gruppe Jugendlicher, die gegen eine außerirdische Invasion kämpft. An nichts habe ich Jahr um Jahr so zurückgedacht und mich erinnert, wie an diese Buchreihe. Sagen wir wie es ist: Ich bin ein Animorphs-Fangirl durch und durch.

Eine meiner ersten Erinnerungen an das Internet ist, wie ich die Seite des Verlags aufsuche und über das Kontaktformular nachfrage, wann denn endlich der nächste Teil kommt, nur um dann die erschütternde Antwort zu erhalten, dass sie im Deutschen nicht fortgeführt wird.
Da stand ich also, allein, keine Animorphs mehr, mein Englisch nicht fit genug, um mich an die Originale zu wagen und lebte damit, nie zu erfahren, wie es um Jake, Marco, Cassie, Rachel, Tobias und Ax weitergeht.

Gut zwanzig Jahre später habe ich einen E-Reader und re-reade die Reihe nun doch auf englisch (Auslandsaufenthalt und Englischverbesserung sei Dank!). Vom Beginn an und ganz bis zum bitteren Ende (soweit ich hörte).

Hier sammle ich meine Gedanken pro Band. Da in zwanzig Jahren jeder die Chance hatte die Bücher zu lesen, werde ich auf Spoilerwarnungen verzichten und einfach raushauen, was mir so durch den Kopf geht. Da ich zudem auf englisch lese und mein Gehirn nicht mehr alle deutschen Entsprechungen weiß, werde ich einfach die englischen Begriffe nutzen. Ich hoffe, ihr seht es mir nach.

Los geht’s.

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Buch Altes Land von Dörte Hansen

Altes Land | Dörte Hansen

„Macht dich das nicht fertig“, fragte Anne, „dein Name auf dem Grabstein?“
Vera verstand die Frage nicht. „Da werde ich liegen, und das hab ich schriftlich. Gut zu wissen, wo man hingehört.“
Seite 244

Anne muss weg. Weg aus Hamburg Ottensen, wo alles gut zu funktionieren scheint, außer sie selbst. Mit ihrem Sohn flüchtet sie ins Alte Land, wo sie bei ihrer Tante Vera Unterschlupf findet, einst selbst geflüchtete.
Die beiden Damen arrangieren sich. Mit sich selbst, miteinander, den Menschen, mit der Vergangenheit und dem Leben. Vera hilft Anne sich zu fangen und Anne hilft Vera alte Geister zu vertreiben.

Die Figuren kochen oft ihr eigenes Süppchen, machen viel mit sich selbst aus. Um dann festzustellen, andere haben ähnliches erlebt, wissen wie es ist. Manch einer von ihnen ist in der schweren Zeit sogar da und hilft, es auszuhalten.
Neu geerdet werden, sich Wiederfinden trotz der Hoffnungslosigkeit. (Rettungs-)Anker sein, ohne es zu wissen.

Eine Familiengeschichte voller Tragik, so rührend, so liebevoll erzählt, ohne zu bedrücken. Man seufzt, aber man ist nie hoffnungslos.

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Wolfgang Herrndorf - In Plüschgewittern

In Plüschgewittern | Wolfgang Herrndorf

Ich habe mal gehört, dass die Haut sich mindestens alle achtundvierzig Stunden erneuert. Also, wenn man jemandem nach ein paar Tagen die Hand schüttelt, hat man schon nicht mehr dieselbe Person zu fassen, und man selbst ist auch nicht mehr dieselbe Person. Nur die Narben bleiben. Kein Charakterzug, keine Erinnerung ist so stabil. S. 126

Endlich mal wieder ein Buch von Wolfgang Herrndorf. Und auch wie die vorangegangenen Bücher, die ich bisher von ihm gelesen habe, hat mir „In Plüschgewittern“ mehr als gefallen.

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Mitch Albom - Dienstags bei Morrie

Dienstags bei Morrie | Mitch Albom

Die Liebe gewinnt. Die Liebe gewinnt immer.

Der Inhalt

Mitch Albom ist Sportjournalist. Einer der Sorte, der hauptsächlich für seinen Job lebt. Durch Zufall erfährt er, dass sein früherer Professor und Mentor Morrie Schwartz im Sterben liegt und beschließt ihn zu besuchen. Daraus werden regelmäßige Treffen, die immer an einem Dienstag stattfinden und während derer Morrie Mitch erklärt, wie in seinen Augen der Sinn des Lebens aussieht.

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