Frankenstein

Vier mal Frankenstein

Egal, welche Version von Frankenstein man liest oder anschaut, man kann nicht anders als über Gut und Böse, Recht und Unrecht, moralisch und unmoralisch nachzudenken. Wo fängt das Leben an, wo endet es? Wo sitzt die Seele? Bleibt sie, wenn man stirbt oder verschwindet sie? Ist Gutes von Geburt an da und Böses lernt man oder umgekehrt oder beides?

War der Mensch tatsächlich einerseits so mächtig, so tugendhaft und großartig, und andererseits so verderbt und gemein? Er erschien mir einmal wie eine Verkörperung des bösen Prinzips und ein andermal edelmütig und gottähnlich. Frankenstein, S. 152

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