Animorphs Re-Read

Animorphs Re-Read

Animorphs. Neben Harry Potter die Buchreihe, die mich in meiner Jugend begleitet hat und vielleicht sogar am meisten beeinflusst. Nichts hat mich so begeistert, wie die Gruppe Jugendlicher, die gegen eine außerirdische Invasion kämpft. An nichts habe ich Jahr um Jahr so zurückgedacht und mich erinnert, wie an diese Buchreihe. Sagen wir wie es ist: Ich bin ein Animorphs-Fangirl durch und durch.

Eine meiner ersten Erinnerungen an das Internet ist, wie ich die Seite des Verlags aufsuche und über das Kontaktformular nachfrage, wann denn endlich der nächste Teil kommt, nur um dann die erschütternde Antwort zu erhalten, dass sie im Deutschen nicht fortgeführt wird.
Da stand ich also, allein, keine Animorphs mehr, mein Englisch nicht fit genug, um mich an die Originale zu wagen und lebte damit, nie zu erfahren, wie es um Jake, Marco, Cassie, Rachel, Tobias und Ax weitergeht.

Gut zwanzig Jahre später habe ich einen E-Reader und re-reade die Reihe nun doch auf englisch (Auslandsaufenthalt und Englischverbesserung sei Dank!). Vom Beginn an und ganz bis zum bitteren Ende (soweit ich hörte).

Hier sammle ich meine Gedanken pro Band. Da in zwanzig Jahren jeder die Chance hatte die Bücher zu lesen, werde ich auf Spoilerwarnungen verzichten und einfach raushauen, was mir so durch den Kopf geht. Da ich zudem auf englisch lese und mein Gehirn nicht mehr alle deutschen Entsprechungen weiß, werde ich einfach die englischen Begriffe nutzen. Ich hoffe, ihr seht es mir nach.

Los geht’s.

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Killing Zombies and kissing you von Magret Kindermann

Killing Zombies and kissing you | Magret Kindermann

Die Glücklichen sind die, die zuerst sterben. S. 29

Magrets Zombies. Ein Buch auf das ich seit einem Tweet von Magret von vor ein paar Jahren warte – einer der ersten, den ich von ihr las und weswegen ich ihr prompt gefolgt bin. Ich meine Zombies, hallo? Natürlich bin ich da direkt schon mal pauschalinteressiert. Magret Kindermanns Und dein Leben, dein Leben war das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe und da haben mich bereits Stil und Tiefsinnigkeit überzeugt. Keine Frage also, dass die Zombies nun einziehen durften und nach all der Wartezeit auch direkt gelesen wurden.

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Väterland Christophe Léon

Väterland | Christophe Léon

Seit einem Jahr müssen Personen desselben Geschlechts, die sich in der Öffentlichkeit küssen, mit sechs Monaten Gefängnis und einer Strafe von mehreren Tausend Euro rechnen. Aber die Situation ist eindeutig genug, der Notar begreift sofort, wo er die zwei suspekten Männer einzuordnen hat.
„Ich bin Anwalt und ich habe immer wieder gegen diese Leute prozessiert. Wenn sie anfangen, von Liebe und Freiheit zu faseln, ach was, welch schönes Märchen! Ich antworte mit Recht und Gesetz. Wenn wir ihre Ehen auch noch nicht rechtlich annullieren können, so werden wir uns wenigstens vor ihnen schützen, indem wir sie in gewissen Einrichtungen oder Aufnahmelagern sammeln. Es gibt überhaupt keinen triftigen Grund, das Gesetz nicht anzuwenden. Ihre eigenartigen Verbände, die sie verteidigen, sollen ruhig versuchen, uns einzuschüchtern und Himmel und Hölle in Bewegung setzen. Wir lassen usn davon nicht beeindrucken. Demokratie bedeutet, das Mehrheitsprinzip anzuwenden und die Vernunft. Unsere Mitbürger wollen nichts mit ihnen zu tun haben, das ist gesunder Menschenverstand. Das Recht ist für alle gleich. Mich persönlich widern sie an. […]“ S. 51

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