Hinterhofleben Maik Siegel

Hinterhofleben | Maik Siegel

Gab es in Deutschland wirklich nicht genug Platz für Flüchtlinge? Und warum war es Menschen nicht erlaubt, ein Land zu betreten? Deutschland hatte keinen König, dem das Land gehörte und der entscheiden konnte, wer dort leben durfte und wer nicht, so wie er entscheiden konnte, wer zu seiner Geburtstagsfeier kam. Wem gehörte das Land? Konnte einem ein ganzes Land gehören? Er hielt das für unwahrscheinlich – niemand war so reich. S. 47

Der Inhalt

Bei der Mieterversammlung der Nummer 68 im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg wird entschieden, dem syrischen Kriegsflüchtling Samih zu helfen und ihn aufzunehmen.
Während die einen nur helfen wollen, ist den anderen wichtig, dass sich nichts ändert. Offene Ignoranz trifft auf vermeintliche Hilfsbereitschaft. Aber nichts ist wie es scheint und die Anwesenheit von Samih zeigt erst die wahren Charaktereigenschaften der Bewohner der Nummer 68. Die Situation bringt jeden Einzelnen von ihnen an ihre Grenzen, stellt sie vor Entscheidungen, die offenbaren, was ihnen wirklich wichtig und heilig ist.

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