Roman oder Kurzgeschichte

Roman oder Kurzgeschichte? | Gastbeitrag von Tanja Hanika

Wer mich etwas besser kennt oder sich hier auf dem Blog mal genauer umgesehen hat, der weiß, dass ich nicht nur gerne lese, sondern auch schreibe. Umso toller, dass ich in Tanja Hanika nicht nur eine gute Freundin, sondern eine Autoren-Freundin gefunden habe, mit der ich über Ideen, Stile, Plottwists und alles reden kann, bei dem nicht-schreibende-Menschen schnell die Lust verlieren. Kürzlich tauchte in einem dieser Gespräche eine Problematik auf, vor der ich persönlich regelmäßig stehe und die besonders so kurz vorm NaNoWriMo auch einige andere kennen:

Wann eignet sich eine Idee für einen Roman,
wann für eine Kurzgeschichte?

Von Tanja Hanika

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eBook Der Angstfresser von Tanja Hanika

Der Angstfresser | eBook-Veröffentlichung und Wortspenden-Aktion

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Der Herbst hat uns in der Hand, die Nächte werden wieder länger, mehr Zeit für die Geschöpfe der Dunkelheit, ihr Unwesen zu treiben. Wir stecken mitten im Gruselmonat Oktober und Halloween ist nicht mehr weit. Für alle, die sich genauso gerne gruseln wie ich, die sich vom Horror gern das Entsetzen ins Gesicht treiben lassen, die sich unerschütterlich gern ekeln und lieber einen Werwolf als Haustier hätten, statt eines Einhorns, für alle, die die Angst spüren wollen, kommt hier eine gute Nachricht: Der Angstfresser von Tanja Hanika ist nun auch als eBook erhältlich.

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Buch Der Angstfresser von Tanja Hanika

Der Angstfresser | Tanja Hanika

Chester Harris war nicht nur wahnsinnig, er hatte das alles geplant. Ein berechnender, kaltblütiger Psychopath war weitaus gefährlicher als ein einfacher Irrer und sie war sicher, dass er Ersteres war. Seite 189

Inhalt

Der Horrorautor Chester Harris ist nach seiner letzten Lesung enttäuscht. Hat da tatsächlich jemand gegähnt? Und konnten die zwei Damen die zum Ausgang eilen, es wirklich nicht erwarten, schneller von der Lesung verschwinden zu können? Und schrieb da auch noch jemand einen Einkaufszettel?
Chester ist enttäuscht, von seiner Lesung, seinen Zuhörern, aber vor allem von sich selbst. Hatte er es doch immer geschafft, seine Leser in Angst und Schrecken zu versetzen. Offenbar scheint ihm das abhanden gekommen zu sein. Um sein Gesicht zu wahren und seinen Namen und Ruf als brillanter Horrorautor wieder herzustellen veranstaltet er einen Horrorabend. Chester Harris weiß, wie man Angst verbreitet und möchte seinen wenigen, ausgewählten Gästen zeigen, was es heißt, Todesangst zu haben. Ein Abend, der Chesters Gästen alles abverlangt und voller Schmerz, Blut und Angst steckt.

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IndieAuthorDay 2018

Selfpublishing taugt nichts | Indieauthorday

Schreckliches Cover, voller Fehler, taugt nichts, bloß nicht noch mal Geld für sowas ausgeben. Der übliche Nachteil, den es mit sich bringt, wenn jedermann etwas veröffentlichen kann: die Perlen werden vom Schmu überlagert. Leider.

Ein hartes (Vor)urteil gegen das Selfpublisher ankämpfen müssen. Ein harter Kampf. Denn immer wieder wird es bestätigt. Immer wieder erwische ich Bücher, die mich frustrieren. Mich enttäuschen und ihr Geld nicht wert sind – so hart es klingt. Und das ist eben die Krux.

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Buch Altes Land von Dörte Hansen

Altes Land | Dörte Hansen

„Macht dich das nicht fertig“, fragte Anne, „dein Name auf dem Grabstein?“
Vera verstand die Frage nicht. „Da werde ich liegen, und das hab ich schriftlich. Gut zu wissen, wo man hingehört.“
Seite 244

Anne muss weg. Weg aus Hamburg Ottensen, wo alles gut zu funktionieren scheint, außer sie selbst. Mit ihrem Sohn flüchtet sie ins Alte Land, wo sie bei ihrer Tante Vera Unterschlupf findet, einst selbst geflüchtete.
Die beiden Damen arrangieren sich. Mit sich selbst, miteinander, den Menschen, mit der Vergangenheit und dem Leben. Vera hilft Anne sich zu fangen und Anne hilft Vera alte Geister zu vertreiben.

Die Figuren kochen oft ihr eigenes Süppchen, machen viel mit sich selbst aus. Um dann festzustellen, andere haben ähnliches erlebt, wissen wie es ist. Manch einer von ihnen ist in der schweren Zeit sogar da und hilft, es auszuhalten.
Neu geerdet werden, sich Wiederfinden trotz der Hoffnungslosigkeit. (Rettungs-)Anker sein, ohne es zu wissen.

Eine Familiengeschichte voller Tragik, so rührend, so liebevoll erzählt, ohne zu bedrücken. Man seufzt, aber man ist nie hoffnungslos.

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